Mit dem Modul Kundenbudget hinterlegen Sie je Kunde einen Guthabenbetrag. Der Kunde kann damit im Checkout bezahlen: das Budget erscheint dort als eigene Zahlungsart, und der Bestellbetrag wird nach Abschluss der Bestellung vom Guthaben abgezogen.
Typische Anwendungsfälle sind Firmenkunden mit einem vereinbarten Abrufkontingent, Mitarbeiterbestellungen und Gutschriften, die nicht als Gutschein ausgegeben werden sollen.
Einstellungen des Moduls
Nach der Aktivierung bietet das Modul unter wpShopGermany > Konfiguration > Module > Kundenbudget zwei Angaben:
- Bezeichnung der Zahlungsart — der Name, unter dem der Kunde die Zahlung mit seinem Budget im Checkout sieht. Voreingestellt ist „Kundenbudget“.
- Hinweistext — der erläuternde Text an dieser Zahlungsart. Voreingestellt ist „Zahlen Sie ihre Rechnung mit ihrem Kundenbudget.“
Beide Texte gehen in die String-Übersetzung ein, lassen sich also in einem mehrsprachigen Shop übersetzen — siehe Sprachen und Übersetzungen.
Budget eines Kunden pflegen
Das Guthaben wird pro Kunde in der Kundenverwaltung gepflegt: Öffnen Sie den Kunden unter wpShopGermany > Kundenverwaltung, dort erscheint rechts der Kasten Kundenbudget mit dem Feld Budget. Der Wert ist ein Betrag in der Shopwährung und wird mit dem Kunden gespeichert.
Das Modul legt dafür bei der Aktivierung eine zusätzliche Spalte in der Kundentabelle an. Ein Budget lässt sich jederzeit erhöhen, verringern oder auf 0 setzen.
Ablauf im Checkout
- Der Kunde wählt im Bestellablauf die Zahlungsart mit der von Ihnen vergebenen Bezeichnung.
- Der Shop prüft zwei Bedingungen: Der Kunde muss angemeldet sein, und sein Budget muss den Bruttobetrag des Warenkorbs abdecken.
- Ist eine der Bedingungen nicht erfüllt, bricht der Checkout mit einer Meldung ab — „Das Kundenbudget ist nur für eingelogte Kunden verfügbar!“ beziehungsweise „Ihr Budget reicht für diese Bestellung leider nicht mehr aus!“.
- Mit Abschluss der Bestellung wird der Bestellbetrag vom Budget abgezogen.
Die Zahlungsart selbst verursacht keine Kosten und keine Mehrwertsteuer: sie ist eine Zahlungsweise, kein Preisbestandteil.
Was das Modul nicht tut
- Keine Teilzahlung. Reicht das Budget nicht für den gesamten Warenkorb, ist die Zahlungsart nicht wählbar. Eine Aufteilung auf Budget und eine zweite Zahlungsart ist nicht vorgesehen.
- Kein Aufladen durch den Kunden. Das Guthaben pflegen Sie im Backend; es gibt keinen Weg, über den ein Kunde sein Budget selbst auflädt.
- Keine Gastbestellung. Ohne Kundenkonto und Anmeldung gibt es kein Budget.
- Keine Buchungshistorie. Gespeichert wird der aktuelle Stand, nicht die Abfolge der Bewegungen. Wer eine Historie braucht, hält sie außerhalb des Shops nach.