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Templates

Für eingeloggte Kunden kann mit folgendem Funktionsaufruf im Produkttemplate geprüft werden ob dieses Produkt schon einmal bestellt wurde:

<?php if ($this->hasOrder($this->view[‚data‘][‚id‘])) { ?>

<?php } ?>

In diesem Tutorial wird gezeigt, an welcher Stelle der „Pay per Sale“ – Bestätigungscode von Affiliates eingebunden werden muss, damit Bestellungen korrekt nachvollzogen werden können.

Zuvor ein wenig Theorie:
Jeder Shopbetreiber kann mit wpShopGermany Affiliate-Marketing betreiben. Dazu ist ein Account bei einem Affiliate Anbieter notwendig. Der Shopbetreiber/Händler stellt im dortigen System Werbemittel (z.B. Banner oder Textlinks) zur Verfügung, die Webseitenbetreiber in Ihre Webseiten integrieren. Klickt dort dann ein Besucher auf ein Werbemittel und gelangt auf die Seite des Händlers, wird er mittels Cookie identifiziert. Wird dieser Besucher im weiteren Verlauf (oder beim erneuten Besuch) zum Kunden, erhält der Webseitenbetreiber eine Provision.

Damit dies geschehen kann, muss der Shopbetreiber nach Abschluss des erfolgreichen Kaufes den Affiliate-Partner informieren. Die Affiliate Partner stellen hierzu einen Code zur Verfügung, welcher die Parameter direkt zu dessen Server schickt. Bei Superclix ist der Code sehr einfach gehalten:

<img src=“https://clix.superclix.de/cgi-bin/code.cgi?pp=12345&cashflow=123.45&goods=1234567890″ width=1 height=1>

Letztendlich ist es für den Browser „nur“ ein Pixel, was dargestellt werden soll, der Parameter hat es aber in sich: So werden die Partner-ID („pp“), der Brutto-Bestellbetrag („cashflow“) und eine eindeutige Nummer („goods“) übermittelt. Anhand dieser Daten kann die Bestellung dem Shopbetreiber zugewiesen und die Provision ermittelt werden. Weiterhin kann der Shopbetreiber anhand der eindeutigen Nummer die Bestellung schnell zuordnen und die Vergütung auszahlen.

Jetzt zur Anwendung:
Die Datei wpshopgermany/views/warenkorb/done.phtml wird im Bestellprozess ganz am Ende aufgerufen. Also dann, wenn die Bestellung abgeschickt wurde.

<?php echo $this->writeFrontendMessage(); ?>
<p><?php echo __(‚Vielen Dank für Ihre Bestellung!‘, ‚wpsg‘); ?></p>
<p>
<?php $this->callMods(‚order_done‘, array(&$this->view[‚o_id‘], &$this->view)); ?>
</p>
<br />
<div class=“wpsg_clear“></div>

Da der Code nur im Erfolgsfall aufgerufen werden soll, macht es Sinn, diesen auch an entsprechender Stelle zu platzieren. Dazu müssen zunächst die Parameter angepasst werden. In unserem Beispiel ist dass der Bestellbetrag und die eindeutige Nummer. Als eindeutige Nummer empfehlen wir die Bestellnummer. Die Partner-ID ändert sich nicht, deswegen muss hier kein PHP-Code genutzt werden. Die anderen beiden Werte müssen aber ersetzt werden.

In unserem Beispiel sieht das Ergebnis wie folgt aus:

<?php echo $this->writeFrontendMessage(); ?>
<p><?php echo __(‚Vielen Dank für Ihre Bestellung!‘, ‚wpsg‘); ?></p>
<p>
<?php $this->callMods(‚order_done‘, array(&$this->view[‚o_id‘], &$this->view)); ?>
</p>
<img src=“https://clix.superclix.de/cgi-bin/code.cgi?pp=12345&cashflow=<?php echo $this->view[‚basket‘][’sum‘][‚preis_gesamt_brutto‘]; ?>&goods=BestellNr.:%20<?php echo $this->view[‚o_id‘]; ?>“ width=1 height=1>
<br />
<div class=“wpsg_clear“></div>

Im Kopf der done.phtml stehen noch weitere Beispiele für Variablen wie Kundendaten, Produktdaten, Versandart oder Bezahlarten, um möglichst jeden Affiliate-Code bedienen zu können.

In diesem Tutorial wird gezeigt, wie Sie die Standardgrußformel in der Auftragsbestätigung, in der Bestellbestätigung, in der Statusänderungsmail und in den Rechnungsmails (sofern das Rechnungs Modul installiert ist) ändern.

Folgende Dateien müssen hierzu editiert werden:

wpshopgermany/views/mods/mod_auftragsbestaetigung/auftragsbestaetigung.phtml
wpshopgermany/views/mailtemplates/status.phtml
wpshopgermany/views/mailtemplates/kundenmail.phtml
wpshopgermany/views/mods/mod_rechnungen/copymail.phtml
wpshopgermany/views/mods/mod_rechnungen/rechnungsmail.phtml
wpshopgermany/views/mods/mod_rechnungen/gutschriftmail.phtml

Die Dateien werden zunächst gem. Anleitung in den user_views-Ordner kopiert, damit die Anpassungen beim nächsten Update nicht verloren gehen. Danach öffnen wir mit einem Texteditor eine der PHTML-Dateien. Alle Dateien haben am Ende folgende Grußformel platziert:

<?php echo __(„Mit freundlichen Grüßen“, „wpsg“); ?>

<?php echo __(„Shop Team“, „wpsg“); ?>

Diese Grußformel können Sie verändern, indem sie den Text abändern oder weitere Zeilen hinzufügen:

<?php echo __(„Mit freundlichen Grüßen“, „wpsg“); ?>
<?php echo __(„Ihr Online-Shop Team“, „wpsg“); ?>
<?php echo __(„Tel: +49 (0)123-456 789“, „wpsg“); ?>

Am wichtigsten ist dabei das letzte Zeichen in jeder Zeile: ein Leerzeichen. Ohne dem Leerzeichen wird kein Zeilenumbruch erzeugt und die gesamte Grußformel würde in einer Zeile stehen.

Alternativ können Sie statt des Leerzeichens am Ende jeder Zeile auch 2x Enter drücken, so wie im Original. Dann wird auch ein Zeilenumbruch eingefügt.

wpShopGermany verwendet noch weitere Mailtemplates zur Kommunikation. Diese lassen sich schnell finden. Suchen Sie einfach im Ordner wpshopgermany/views/ nach „mail“. Nahezu alle PHTML-Dateien, welche zum Mailversand benutzt werden, haben das Wort „mail“ im Dateinamen.

Häufig testet man lieber erst die Installation seines Shops offline auf einer Entwickler-Maschine und möchte dann in aller Ruhe Produkte pflegen und das Layout anpassen, oder aber auch Einstellungen am Shop selber durchführen. Zum einen geht es meist schneller von der Hand und zum anderen kann man auch mal was kaputt machen, ohne dass gleich jeder davon etwas mitbekommt.

Danach wäre es praktisch, wenn man die Änderungen in einen Rutsch auf den Online-Webserver kopieren kann. Dabei gibt es aber ein bis zwei Sachen zu beachten. Wir empfehlen folgenden Weg, wenn die Offline-Installation zum ausrollen bereit ist:

  1. Online Shop neu installieren
  2. wpsg-Datenbanken von offline nach online kopieren
  3. offline-Daten sichern und online wieder laden: Konfiguration > Einstellungen > Allgemein > Einstellungen speichern/laden
  4. folgende Ordner (sofern vorhanden) und enthaltene Dateien von offline nach online kopieren:
    wp-content\uploads\produktbilder
    wp-content\uploads\wpsg_rechnungen
    wp-content\uploads\produktfiles
    wp-content\uploads\wpsg_dlplus
    wp-content\blogs.dir\{Blog-ID}\files\wpsg_dlplus
    wp-content\blogs.dir\2\files\wpsg_produktfiles
    wp-content\blogs.dir\2\files\wpsg_produktbilder
    wp-content\blogs.dir\2\files\wpsg_rechnungen

Fertig.

Hat es bei dir geklappt? Wenn ja, schreib kurz einen Kommentar, wenn nein, schreib uns, was schief gelaufen ist. Andere können davon profitieren!

Mit wpShopGermany ist es möglich seine Produkte out-of-the-box anzubieten. Wer mehr möchte benötigt HTML-Kenntnisse, denn mit wpShopGermany ist es möglich jede Ansicht akribisch genau selbst zu definieren (ganz nach Kenntnisstand). Die Dateien liegen im Ordner /wp-content/plugins/wpShopGermany/views/. Möchte man eine Datei abändern, so kopiert man sie inklusive Pfad in den Ordner /wp-content/uploads/wpsg/user_views/. Dieser Ordner wird bei einem Update nicht überschrieben und alle Änderungen bleiben erhalten. Dennoch sollte man bei einem Update überprüfen, welche Dateien sich geändert haben und die Änderungen in seinem user_views-Ordner übernehmen. Falsche Anzeigen und fehlerhafte Bestellungen wären sonst die Folge!

Es geht sogar noch mehr! Die PHTML-Dateien lassen den Einsatz von PHP zu. Somit können im Shop dynamische Anfragen erstellt oder generiert werden. Probieren Sie es aus!

Eine Übersicht aller Dateien aus dem views/-Ordner geben wir in unserem WebSVN. Dort haben Sie nicht nur die Möglichkeit alle Dateien einzusehen, sondern auch alle gemachten Änderungen (Revisionen vergleichen).

Jeder der in der Vergangenheit sein Template an die persönlichen Bedürfnisse angepasst hat, wird vor jedem wpShopGermany-Update gezittert haben. Durch Updates kommen stets Neuerungen, Verbesserungen oder Bugfixes in das System, welche wiederum teilweise durch die Templates ausgegeben werden können. Je größer eine Anpassung war, umso größer war der Aufwand bei einem Update. Zwar haben wir im Changelog stets die Dateien aufgelistet, die geändert wurden, aber das ist für einen Entwickler nur die halbe Miete. Für wpShopGermany 3 gibt es jetzt eine Verbesserung.

Wir nutzen aus unserem SVN die Anzeige sämtlicher Template-Dateien. Das hat nicht nur den Vorteil, dass der Anwender/Entwickler eine vollständige Aufzählung der PHTML-Dateien erhält. Mit unserem WebSVN können auch Unterschiede der einzelnen Entwicklungsschritte, bzw. Versionen von wpShopGermany 3 angezeigt werden.

Wir werden mit zukünftigen Updates stets einen Link veröffentlichen, der die Versionsunterschiede der PHTML-Dateien auf einer Seite auflistet. So dürften Updates zukünftig leichter bewältigt werden können.

Einen kleinen Wermutstropfen hat unser WebSVN, denn nicht alle Funktionen können reibungsfrei genutzt werden, da im SVN regulär noch mehr Dateien (Programmdateien) gespeichert sind. So können z.B. nicht alle Revisionen eingesehen und verglichen werden, oder Pfade sind nicht erreichbar.

Im Standardtemplate sind die beiden Platzhalter ###mod_weight### und ###mod_weight_unit### enthalten. Diese können gerade in der wpShopGermany Light Version und bei der Erstinstallation verwirren. Diese beiden Platzhalter sind im Template enthalten, um Gewichtsangaben anzuzeigen. Ist kein Gewicht definiert, oder das Modul „Produktgewicht“ deaktiviert/nicht enthalten, können die Platzhalter nicht ersetzt werden. Im Frontend werden Sie dann in ihrer häßlichen Form platziert.

Abhilfe schafft das Anlegen eines neuen Produkttemplates. Denn dort können Sie selbst bestimmen, welche Platzhalter Sie verwenden wollen. Das neu angelegte Produkttemplate muss nur noch dem anzuzeigenden Produkt zugewiesen werden und die Platzhalter sind nicht mehr zu sehen.

Hinweis: betrifft nur Versionen wpShopGermany < [kleiner] 2.0.0!

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