WordPress-Fehler finden¶
Fehler treten oft dort auf, wo man sie nicht erwartet: Bilder werden hochgeladen, aber nicht verkleinert oder nur schwarz angezeigt, statt der erwarteten Seite erscheint eine weiße, leere Seite, oder ein Plugin funktioniert nur, wenn ein anderes deaktiviert ist. Die folgenden Tipps helfen, die Ursache einzugrenzen.
Werkzeuge im Shop¶
- Debug Modus: Unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Erweitert aktivieren Sie den Debug Modus. Der Shop zeigt dann zusätzliche Hinweise und Fehlermeldungen an, und in der Bestellansicht erscheint der Reiter Entwickleroptionen. Die Meldungen beziehen sich nur auf wpShopGermany.
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Systemcheck und Fehlerprotokoll: Unter wpShopGermany → Konfiguration → Über prüft der Systemcheck die Serverumgebung, das Fehlerprotokoll listet vom Shop aufgezeichnete Fehler. Im Bereich Über diese Installation sehen Sie außerdem Versionen, aktive Module und Plugins sowie PHP-Einstellungen.
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Kompatibilitätstest: Ebenfalls unter Über diese Installation können Sie Alle Plugins außer wpShopGermany deaktivieren und die vorher aktiven Plugins später wiederherstellen. So finden Sie heraus, ob ein anderes Plugin den Fehler verursacht.
Mehr dazu unter Erweitert.
WordPress-Debugging aktivieren¶
WordPress bringt eigene Debug-Möglichkeiten mit. Ergänzen Sie dazu in der wp-config.php (oberhalb der Zeile „That's all, stop editing!“):
define('WP_DEBUG', true);
define('WP_DEBUG_LOG', true);
define('WP_DEBUG_DISPLAY', false);
@ini_set('display_errors', 0);
WordPress schreibt Fehlermeldungen dann in die Datei wp-content/debug.log, ohne sie den Besuchern anzuzeigen. Der Webserver muss dafür in wp-content/ schreiben dürfen; alternativ legen Sie eine leere Datei debug.log an und machen nur diese für den Webserver beschreibbar (siehe Dateiberechtigungen via chmod). Vergeben Sie keine Rechte 777 auf den ganzen Ordner.
Den Parameter display_errors können Sie auch in der php.ini bzw. in der Verwaltung Ihres Providers setzen, sofern zugelassen.
Aktivieren Sie diese Einstellungen nur zur Fehlersuche und entfernen Sie sie wieder, wenn der Fehler behoben ist. Die Datei debug.log kann personenbezogene Daten enthalten; löschen Sie sie nach der Fehlersuche.
Einen Überblick über die Umgebung gibt außerdem Werkzeuge → Website-Zustand in WordPress.
Zu wenig Arbeitsspeicher¶
Ein häufiger Fehler ist zu wenig Arbeitsspeicher (RAM) für PHP. Die Meldung lautet dann meist: „Fatal error: Allowed memory size of … bytes exhausted“. Je mehr Plugins aktiv sind, desto mehr Speicher wird benötigt. Wir empfehlen mindestens 128 MB (memory_limit = 128M, siehe Systemanforderungen). Den aktuellen Wert sehen Sie unter wpShopGermany → Konfiguration → Über (PHP-Info) oder unter Werkzeuge → Website-Zustand → Bericht.
In WordPress lässt sich das Limit in der wp-config.php anheben, sofern der Provider es zulässt:
define('WP_MEMORY_LIMIT', '256M');
Den laufenden Speicherverbrauch zeigt z. B. das Plugin WP-Memory-Usage.
Datenbank aufräumen¶
Reste gelöschter Plugins, Revisionen und abgelaufene Transients können die Datenbank aufblähen. Zum Aufräumen gibt es Plugins; sichern Sie die Datenbank vorher. Das früher an dieser Stelle empfohlene Plugin „WP Database Optimizer Tools“ wird seit vielen Jahren nicht mehr gepflegt.
Hilfe anfordern¶
Fehler entstehen oft durch das Zusammenspiel mit Themes und anderen Plugins oder durch eine bestimmte Kombination von Einstellungen. Damit wir im Forum schnell helfen können, grenzen Sie den Fehler bitte vorher ein: Problem mit wpShopGermany: Erste Hilfe. Weitere Wege zum Support unter Support.
