DSGVO mit wpShopGermany¶
Diese Seite fasst zusammen, welche Einstellungen in wpShopGermany bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) helfen.
Keine Rechtsberatung
Die hier beschriebenen Maßnahmen sind Empfehlungen und ersetzen keine Rechtsberatung. Lassen Sie Datenschutzerklärung und Hinweistexte im Zweifel von einer Fachperson prüfen.
Dienste, die in der Datenschutzerklärung genannt werden sollten¶
Je nach Konfiguration bindet der Shop Funktionen oder Dienste ein, bei denen Daten des Besuchers verarbeitet oder an Dritte übertragen werden. Prüfen Sie, welche Sie nutzen, und nennen Sie diese in Ihrer Datenschutzerklärung, z. B.:
- Standortabfrage (GeoIP) für die EU-Leistungsortregel
- reCAPTCHA bei der Registrierung im Modul Kundenverwaltung (dort gibt es die Option „DSGVO Layer für reCAPTCHA“)
- Trusted Shops (Modul Trusted Shops)
- Google Analytics oder Matomo über das Modul Statistik
- externe Zahlungsanbieter wie PayPal oder Amazon Pay (siehe Zahlungsarten)
Cookies¶
wpShopGermany verwendet in der Grundinstallation ein Session-Cookie, damit der Warenkorb funktioniert. Informieren Sie Ihre Besucher darüber, z. B. mit einem Cookie-Hinweis. Dafür gibt es passende WordPress-Plugins, etwa Cookie Notice.
Ein Beispieltext wäre:
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Informationen zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hinweistexte¶
Weisen Sie beim Bestellabschluss darauf hin, dass die Kundendaten gespeichert werden:
- als Bestellbedingung im Modul Bestellbedingungen (wpShopGermany → Konfiguration → Module → Bestellbedingungen),
- in der Mail an den Kunden unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → E-Mail Konfiguration → Bestellbestätigung (Kunde) (siehe E-Mail-Konfiguration).
Ein Beispieltext wäre:
Bitte beachten Sie, dass Ihre Daten zur Verarbeitung Ihrer Bestellung bei uns gespeichert werden. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Die Seite mit Ihrer Datenschutzerklärung wählen Sie unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Seitenkonfiguration → Datenschutz aus (siehe Seitenkonfiguration).
Pflichtfelder prüfen¶
Fragen Sie nur Daten ab, die Sie wirklich brauchen. Welche Kundenfelder erscheinen und welche davon Pflicht sind, legen Sie unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Kundendaten fest (siehe Kundendaten). Beachten Sie dabei, dass für Rechnung und Versand in der Regel Name und Anschrift nötig sind.
Löschen und Anonymisieren¶
Unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Datenschutz legen Sie fest, nach welcher Zeit ohne Aktivität (letzte Anmeldung oder Bestellung) Kundendaten automatisch anonymisiert werden – für alle Kunden oder nur für Gastkunden –, und hinterlegen die Angaben zu einem Datenschutzbeauftragten (siehe Datenschutz).
Verlangt ein Kunde die Löschung seiner Daten (Art. 17 DSGVO), müssen Sie trotzdem die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für Rechnungen und Buchungsbelege einhalten.
SSL-Verschlüsselung¶
Betreiben Sie den Shop ausschließlich über HTTPS. Viele Zahlungsanbieter setzen das ohnehin voraus, z. B. für die WebHook-Adressen. Ein SSL-Zertifikat für Ihre Domain erhalten Sie bei Ihrem Provider.
Auskunft über gespeicherte Kundendaten¶
Für die Auskunft nach Art. 15 DSGVO steht ein vorbereitetes Exportprofil zur Verfügung: Beispieldatei für den Kundendatenexport. Entpacken Sie die Datei und laden Sie die enthaltene JSON-Datei im Modul Exportprofile über Profil importieren hoch. Danach steht das Exportprofil „DSGVO“ in der Kundenverwaltung zur Verfügung.