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Datenschutz

Unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Datenschutz hinterlegen Sie die Angaben zu Ihrem Datenschutzbeauftragten und legen fest, ob und wann Kundendaten automatisch anonymisiert werden. Allgemeine Hinweise zur DSGVO finden Sie im Tutorial DSGVO mit wpShopGermany.

Datenschutzbeauftragter

Setzen Sie den Haken „Datenschutzbeauftragter vorhanden“, wenn Ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten hat, und tragen Sie dessen Daten ein:

  • Name
  • Telefon
  • E-Mail

Der Kasten enthält außerdem einen Link zur Liste der Aufsichtsbehörden (Inland, EU, Ausland) beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz. Dort teilen Sie die Kontaktdaten Ihres Datenschutzbeauftragten mit (Art. 37 Abs. 7 DSGVO).

Kasten „Datenschutzbeauftragter“ mit Name, Telefon und E-Mail

Löschen der kundenspezifischen Daten

Hier legen Sie fest, nach welcher Zeit ohne Aktivität die Daten eines Kunden anonymisiert werden. Als Aktivität gilt die letzte Bestellung oder die letzte Anmeldung im Kundenkonto. Hat ein Kunde weder bestellt noch sich angemeldet, etwa weil Sie ihn im Backend angelegt haben, zählt das Datum, an dem seine Adresse angelegt oder im Backend zuletzt gespeichert wurde.

Option Bedeutung
Letzte Aktivität älter als Anzahl der Tage, Monate oder Jahre. Bleibt das Feld leer, werden keine Daten gelöscht.
Einheit Tag(e), Monat(e) oder Jahr(e)
Kundenart Alle: gilt für alle Kunden. Nur Gastkunden: gilt nur für Kunden ohne Kundenkonto (ohne Passwort).
Gastkunden ohne Bestellung anonymisieren nach Anzahl Tage. Gilt für Gastkunden, die im Checkout ihre Kundendaten eingegeben, aber nicht bestellt haben. Ihre unvollständigen Bestellungen werden dabei gelöscht. Leer oder 0: aus.

Beim Eingeben der Kundendaten im Checkout legt der Shop den Kunden bereits an, auch wenn die Bestellung nie abgeschlossen wird. Solche Gastkunden räumt die Option „Gastkunden ohne Bestellung anonymisieren nach“ auf, unabhängig von der Frist oben. Erfasst werden nur Gastkunden, die ab Version 4.6.0 im Checkout angelegt wurden; im Backend angelegte Kunden bleiben unberührt. Wählen Sie die Frist länger als den Versand der Erinnerung bei Nichtabschluss.

Die Prüfung läuft einmal täglich über die WordPress-Zeitsteuerung (WP-Cron). Betroffene Kunden werden anonymisiert: Name, Firma, Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail-Adresse und USt-IdNr. werden in den Kunden- und Bestelladressen durch ---- ersetzt, das Geburtsdatum wird geleert und ein zugehöriges WordPress-Benutzerkonto gelöscht. Der Kunde erscheint danach nicht mehr in der Kundenverwaltung. Die Bestellungen selbst bleiben für die Buchhaltung erhalten.

Kasten „Löschen der kundenspezifischen Daten“

Aufbewahrungspflichten beachten

Handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen gelten auch für Kundendaten auf Rechnungen und Bestellungen. Wählen Sie den Zeitraum entsprechend und stimmen Sie ihn bei Bedarf mit Ihrem Steuerberater ab.