Modul Exportprofile¶
Mit dem Modul „Exportprofile“ exportieren Sie Bestellungen, Produkte und Kunden als CSV- oder XML-Datei. In einem Exportprofil legen Sie fest, welche Spalten die Datei enthält und wie die Werte formatiert werden. Den Export starten Sie von Hand in der Bestell- bzw. Produktverwaltung oder automatisch per Cronjob.
Einrichten¶
Öffnen Sie wpShopGermany → Konfiguration → Module und aktivieren Sie in der Gruppe „Sonstiges“ das Modul Exportprofile. In den Moduleinstellungen legen Sie Profile an:
- Neues Exportprofil für Bestellungen anlegen
- Neues Exportprofil für Produkte anlegen
- Neues Exportprofil für Kunden anlegen
- Profil importieren – lädt ein gespeichertes Profil aus einer JSON-Profildatei
Die vorhandenen Profile stehen in der Liste nach Bestellexport, Produktexport und Kundenexport getrennt.
Profiloptionen¶
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Profilname | Name des Profils, wie er in der Bestell- bzw. Produktverwaltung erscheint. |
| Dateiname | Name der erzeugten Datei. |
| Zeichenkodierung | UTF-8 oder ISO-8859-1. |
| Dateiformat | CSV oder XML. |
| Feld-Trennzeichen, Feld-Begrenzung, Maskierungs-Zeichen | Nur CSV: Trennzeichen zwischen den Spalten, Zeichen um die Werte und Zeichen zum Maskieren. |
| Root-Tagname, Bestellung-Tagname, Produkt-Root-Tagname, Produkt-Tagname, Kunden-Tagname | Nur XML: Namen der XML-Elemente. |
| Muster Vorlage | Nur CSV: Laden Sie eine CSV-Datei hoch, deren Spalten als Vorlage für die Feldkonfiguration übernommen werden. |
| Eine Zeile pro Bestellung | Nur Bestellexport: je Bestellung eine Zeile statt einer Zeile je Produkt. |
| Produkte variantengetrennt exportieren | Nur Produktexport im CSV-Format: Varianten eines Produkts werden als eigene Zeilen exportiert. |
| Spaltennamen in erster Zeile | Nur CSV: Die erste Zeile der CSV-Datei enthält die Spaltennamen. |
| Bestellungen nur einmalig exportieren | Bereits exportierte Bestellungen werden bei weiteren Exporten mit diesem Profil übersprungen. Der Export wird im Bestellprotokoll vermerkt. |
Feldkonfiguration¶
Unter Feldkonfiguration legen Sie die Spalten fest. Mit Neues Feld einfügen fügen Sie eine Spalte hinzu, über das Löschsymbol entfernen Sie nicht benötigte Spalten.
| Angabe | Beschreibung |
|---|---|
| Spaltenname | Überschrift der Spalte bzw. Name des XML-Elements. |
| Wert | Das Datenfeld, z. B. aus Bestellung, Kunde oder Produkt. Mit Statischer Wert tragen Sie einen festen Text ein. |
| Format | Formatierung des Werts, z. B. Unverändert, Zahl (99,99), Währung (99,99 €), Datum (TT.MM.YYYY), Datum und Zeit (ISO 8601), Benutzerdefiniert, Text Excel 2007 oder CDATA. |
| Att | Nur XML: Das Feld wird als Attribut statt als eigenes Element exportiert. |
Filter¶
Je nach Profiltyp schränken Sie die exportierten Daten ein, zum Beispiel beim Bestellexport nach Bestellstatus, Bestelldatum (Monat/Jahr), Rechnungsdatum (Monat/Jahr) oder Kunde (ID), beim Produktexport nach Produktgruppe oder Produktkategorie.
Automatische Ausführung¶
Automatische Ausführung aktivieren bietet folgende Zeitpunkte:
- Nie – der Export wird nicht automatisch ausgeführt.
- Mit jeder Cron Ausführung – bei jedem Aufruf des Cronjobs.
- Täglich – beim ersten Cron-Aufruf am Tag nach der letzten Ausführung.
- Wöchentlich – beim ersten Cron-Aufruf, sobald seit dem Tag der letzten Ausführung eine Woche vergangen ist.
- Monatlich – beim ersten Cron-Aufruf, sobald seit dem Tag der letzten Ausführung ein Monat vergangen ist.
- Einmal je Bestellung – sofort, wenn der Kunde die Bestellung abschickt.
Der Shop merkt sich nur das Datum der letzten Ausführung, nicht die Uhrzeit. Ist ein Profil noch nie gelaufen, exportiert es beim nächsten Cron-Aufruf.
Unter Pfad legen Sie fest, wo die Datei auf dem Server abgelegt wird. Die angezeigte Cron URL (https://shop.test/?wpsg_cron=1) lassen Sie regelmäßig von einem Cronjob Ihres Servers aufrufen. Alternativ führen Sie den Export mit Stündlich mit WordPress-Cron ausführen über den WordPress-eigenen Cron aus. Letzte Ausführung zeigt, wann das Profil zuletzt lief.
Export starten¶
In der Bestellverwaltung (wpShopGermany → Bestellverwaltung) bzw. Produktverwaltung wählen Sie das Profil und klicken auf Export starten. Grenzen Sie die Bestellungen vorher über die Suche (z. B. Bestellstatus, Bestelldatum) ein, um große Exporte zu vermeiden.
Beispiel-Exportprofil¶
Laden Sie die Beispieldatei (profil.json.zip) herunter, entpacken Sie sie und importieren Sie die Datei profil.json mit Profil importieren. Danach steht das Profil „Bestellexport“ in der Bestellverwaltung zur Verfügung.
Weitere Beispiele:
Hinweise¶
CSV in Excel öffnen: Ist die Datei korrekt formatiert, erkennt Excel die Spalten beim Öffnen per Doppelklick. Steht alles in einer Spalte, importieren Sie die Datei über Daten → Aus Text: Geben Sie im Import-Assistenten an, dass die Daten getrennt sind und der Dateiursprung UTF-8 ist, und wählen Sie im nächsten Schritt das im Profil eingestellte Trennzeichen.
Speicherbedarf: Große Exporte benötigen viel Arbeitsspeicher. Im Fehlerfall erscheint im Debug-Modus die Meldung „Allowed memory size of … bytes exhausted“. Empfohlen sind mindestens 256 MB (memory_limit = 256M) und eine lange Ausführungszeit (max_execution_time = 300). Fragen Sie im Bedarfsfall Ihren Hoster.



