Systemanforderungen¶
Prüfen Sie diese Liste, bevor Sie das Plugin installieren. Was hier steht, ist keine Empfehlung, sondern die Voraussetzung: Unterhalb davon startet das Plugin nicht oder einzelne Funktionen fallen still aus.
Ihre eigenen Werte finden Sie unter Werkzeuge → Website-Zustand → Bericht. Dort stehen WordPress-Version, PHP-Version, Datenbank und die geladenen PHP-Erweiterungen beieinander.
Das Nötige¶
| Mindestens | Geprüft gegen | |
|---|---|---|
| WordPress | 5.5 | 7.1 |
| PHP | 8.1 | 8.3 und 8.4 |
| Datenbank | was WordPress selbst verlangt: MySQL 5.5 / MariaDB 10.0 | MariaDB 11.4 |
Die Werte für WordPress und PHP stehen auch im Kopf des Plugins und in der
readme.txt. WordPress liest sie und lässt das Plugin auf einer zu alten
Installation gar nicht erst aktivieren.
PHP-Erweiterungen¶
Auf jedem üblichen Hosting sind die ersten vier vorhanden. Aufgezählt sind sie, damit Sie im Fehlerfall wissen, wo Sie nachsehen.
| Erweiterung | Wofür | Ohne sie |
|---|---|---|
dom |
Einstellungen sichern; Bilder in die Mail einbetten | Beides bricht ab |
simplexml |
Einstellungen wieder einlesen | Die Sicherungsdatei lässt sich nicht laden |
mbstring |
Beschriftungen und Diagramme der Statistik | Die Statistikseite bricht ab |
openssl |
Kennwörter verschlüsselt ablegen | Zugangsdaten kommen nicht in die Sicherungsdatei (Einstellungen sichern) |
soap |
nur für die SOAP-Schnittstelle | Das Modul meldet es beim Einschalten und antwortet Aufrufern mit HTTP 503 statt mit der weißen Fehlerseite |
Sockets (fsockopen) |
nur für Bounce-Verarbeitung und für SMTP | Das Postfach lässt sich nicht abrufen |
Die beiden letzten fehlen auf Shared Hosting gelegentlich, und beide betreffen nur ein Modul. Die übrigen fehlen nur dann spürbar, wenn Sie die zugehörige Funktion benutzen.
Was ausserdem gebraucht wird¶
Ein Mailweg. Ohne einen Weg nach draußen versendet auch das beste Plugin
nichts. In Frage kommen der Mailversand des Servers (mail()), ein
SMTP-Zugang oder ein SMTP-Plugin. Welcher Weg wann richtig ist, steht unter
Versandeinstellungen.
Eine Absenderadresse auf Ihrer eigenen Domain, für die SPF und — wenn möglich — DKIM eingerichtet sind. Ohne das landen Ihre Newsletter zunehmend im Spam, und daran kann das Plugin nichts ändern; das entscheidet der Mailserver des Empfängers.
Ein Cron, der läuft. Versendet wird in Häppchen, angestoßen von WP-Cron. WP-Cron hängt an Seitenaufrufen: Auf einer Website, die tagelang niemand besucht, läuft er nicht. Dann richten Sie einen echten Cronjob ein — Pfad und Adresse dafür stehen unter Versandeinstellungen.
Genug Arbeitsspeicher für PHP. Eine feste Zahl gibt es nicht — sie hängt an Theme, Plugins und Listengröße. WordPress empfiehlt 64 MB als Untergrenze; wenn eine Liste im Backend mit einer leeren Seite abbricht, ist es fast immer das. Der Wert steht unter Werkzeuge → Website-Zustand → Bericht.
Schreibrecht auf das Uploadverzeichnis. Unter wp-content/uploads/wpng/
legt das Plugin Anhänge und eigene Vorlagen ab. Das Verzeichnis folgt dem
Uploadpfad von WordPress und lässt sich nicht getrennt einstellen.
Was nicht gebraucht wird¶
Diese Liste ist genauso wichtig wie die darüber — sie sagt, was Sie bei Ihrem Hoster nicht bestellen müssen:
- Kein Node, kein Composer, keine Shell. Das Plugin läuft auf Shared Hosting, und zwar ohne Ausnahme. Es ruft keine Systembefehle auf.
- Kein externer Dienst. Keine Anmeldung bei einem Versanddienst, kein Konto irgendwo. Die Abonnenten liegen in Ihrer Datenbank, versendet wird über Ihren Mailweg.
- Keine Verbindung zu unseren Servern. Das ausgelieferte Plugin baut zur Laufzeit keine Verbindung zu maennchen1.de auf. Die einzige Ausnahme ist die Prüfung auf Updates in der gekauften Fassung, und die fragt nur nach der Versionsnummer.
- Kein WP-CLI. Alles, was ein Betreiber zu tun hat, ist im Backend erreichbar. Die WP-CLI-Befehle des Plugins sind Entwicklungswerkzeug.
- Keine mitgelieferte Bibliothek. Was gebraucht wird — PHPMailer, jQuery, der Editor —, bringt WordPress selbst mit.
Multisite¶
Das Plugin läuft in einem Multisite-Netz. Die Tabellen liegen dabei einmal
für das ganze Netz, nicht je Blog: Der Tabellenpräfix kommt aus
$wpdb->base_prefix. Alle Blogs teilen sich damit Abonnenten, Gruppen und
Newsletter.
Für ein Netzwerk brauchen Sie die Edition Enterprise — die Edition Pro gilt für eine einzelne Domain. Der Vergleich steht unter Lite, Pro und Enterprise.
Das ist eine Entscheidung, keine Einschränkung — aber sie muss zu Ihrem Fall passen. Wenn jeder Blog eine eigene Abonnentenliste braucht, ist ein Multisite mit diesem Plugin der falsche Aufbau.
Grenzen der Menge¶
Es gibt keine. Weder in der kostenlosen noch in der gekauften Fassung ist die Zahl der Abonnenten, der Gruppen, der Newsletter oder der Sendungen begrenzt.
Was es gibt, ist die Wirklichkeit des Servers: Ein Shared-Hosting-Paket versendet nicht 50.000 Mails in einer Stunde, und viele Hoster begrenzen die Zahl der Mails je Stunde ausdrücklich. Fragen Sie dort nach, bevor Sie eine große Liste anlegen — und stellen Sie Newsletter pro Ausführung darauf ein.