Import und Export¶
Newsletter → Abonnenten → CSV-Import beziehungsweise CSV-Export
Beide arbeiten mit einer CSV-Datei. Das Trennzeichen stellen Sie unter Allgemein ein; ab Werk ist es das Semikolon, weil Excel in deutscher Einstellung das erwartet.
Export¶
Ein Klick, und Sie bekommen eine Datei wpng-abonnenten-<Datum>.csv mit
allen Abonnenten — nicht nur der angezeigten Seite und nicht nur dem
gerade gesetzten Filter.
Die Spalten:
| Spalte | |
|---|---|
id |
Die Nummer des Abonnenten |
cdate |
Wann die Anmeldung einging |
title, vname, name |
Anrede, Vorname, Nachname |
email |
|
strasse, plz, ort |
|
status |
0 inaktiv · 1 wartet auf Bestätigung · 2 aktiv |
optin_time |
Wann bestätigt wurde |
groups |
Die Kennungen der Gruppen, mit Komma getrennt |
uf_<Nummer> |
je Abonnentenvariable eine Spalte |
Warum manche Felder mit einem Apostroph beginnen
Excel und LibreOffice rechnen ein Feld aus, das mit =, +, - oder
@ anfängt — auch aus einer CSV-Datei. In der Abonnentenliste stehen
Namen aus einem Formular Ihrer Website, also Fremdeingaben. Ein Vorname
=HYPERLINK("http://boese.test","Wichtig") wäre in Ihrer Tabelle ein
Link, den Sie selbst gebaut zu haben glauben.
Deshalb stellt der Export einen Apostroph voran. Beim Import nimmt das Plugin ihn wieder weg: Was exportiert und wieder eingelesen wird, kommt unverändert zurück.
Zahlen bleiben unberührt. Eine Telefonnummer +49 170 … bekommt den
Apostroph — sie ist für Excel schon heute eine Formel und stünde sonst als
#NAME? in der Zelle.
Der Export enthält keine Newsletter. Er enthält Adressen. Für eine vollständige Sicherung brauchen Sie ein Backup der Datenbank.
Import¶
Die Datei¶
Eine CSV-Datei mit einer Kopfzeile. Die Kopfzeile entscheidet, welche Spalte wohin geht; die Reihenfolge ist egal, und unbekannte Spalten werden übergangen.
Erkannt werden: id, title, vname, name, email, strasse, plz,
ort, status, optin_time, groups und uf_<Nummer>.
email ist die einzige Pflichtspalte. Eine Zeile ohne sie wird
übersprungen.
email;vname;name;title;status;groups
anke.brandt@post.test;Anke;Brandt;Frau;2;1,3
jens.kern@mail.test;Jens;Kern;Herr;2;1
Beispieldatei herunterladen — drei Zeilen mit allen Spalten, UTF-8, Semikolon als Trennzeichen.
Eine leere Spalte ist etwas anderes als eine fehlende. Eine Spalte, die
Sie nicht brauchen, lassen Sie ganz weg. Schreiben Sie optin_time in die
Kopfzeile und das Feld darunter leer, weist eine streng eingestellte Datenbank
die Zeile zurück.
Der einfachste Weg zur richtigen Datei
Exportieren Sie zuerst. Die Datei, die dabei herauskommt, hat genau die Kopfzeile, die der Import erwartet — ändern Sie sie und spielen Sie sie zurück.
Die Spalte cdate ist dabei die einzige, die der Import nicht
auswertet: Der Anmeldezeitpunkt eines neuen Eintrags ist der des Imports.
Bestehende E-Mail-Adressen¶
| Überschreiben | Ein vorhandener Eintrag mit derselben Adresse wird aktualisiert |
| Ignorieren | Die Zeile wird übersprungen, der vorhandene Eintrag bleibt |
Verglichen wird Groß- und Kleinschreibung genau: Anke@post.test und
anke@post.test gelten als zwei verschiedene Adressen.
Zielgruppen¶
| Wahl | Was geschieht |
|---|---|
| Kommagetrennt in Spalte „groups" | Die Gruppen aus der Datei. Bisherige Zuordnungen des Abonnenten werden ersetzt |
| Manuell angeben | Die unten gewählten Gruppen. Bisherige werden ersetzt |
| Manuell angeben (Gruppen ergänzen) | Die unten gewählten Gruppen kommen dazu, bisherige bleiben |
Zwei der drei Wege ersetzen
Nur „Gruppen ergänzen" lässt vorhandene Zuordnungen stehen. Bei den anderen beiden verliert ein Abonnent, der in drei Gruppen stand, zwei davon, wenn die Datei nur eine nennt.
In der Spalte groups stehen Kennungen, keine Namen — eine Zahl, die
zu keiner Gruppe passt, fällt weg.
Der Status¶
Steht die Spalte status nicht in der Datei, bekommen neue Abonnenten den
Wert 0 — also Inaktiv. Sie bekommen dann keinen Newsletter.
Das ist die häufigste Überraschung beim Import. Setzen Sie status auf
2, wenn die Adressen bestätigt sind — und nur dann.
Ein Import ist keine Einwilligung
Für jede importierte Adresse brauchen Sie einen Nachweis, dass diese Person in den Empfang eingewilligt hat. Der Import schreibt kein Einwilligungsprotokoll: Das Plugin weiß nicht, worin eingewilligt wurde und wann.
Heben Sie den Nachweis aus dem alten System auf — Export der Anmeldedaten, Datum, Wortlaut. Näheres unter Die Einwilligung.
Wenn Sie keinen Nachweis haben, ist der ehrliche Weg, die Liste mit
status=1 zu importieren und über die Massenaktion Opt-in-Mail erneut
versenden um Bestätigung zu bitten. Sie verlieren dabei Adressen — aber
die, die bleiben, sind belastbar.
Nach dem Import¶
Es erscheint eine Meldung wie „327 Abonnenten wurden importiert." und „12 Abonnenten wurden aktualisiert."
Sehen Sie danach nach:
- Unzugewiesene in der Abonnentenliste — wenn dort plötzlich viele stehen, ist die Gruppenzuordnung nicht angekommen.
- Der Statusfilter — wenn alles unter Inaktiv steht, fehlte die Spalte
status.
Wenn der Import nichts tut¶
| Meldung | Ursache |
|---|---|
| „Bitte geben Sie eine CSV-Datei an!" | Die Datei heißt nicht .csv, oder sie war zu groß für den Upload |
| „CSV-Datei konnte nicht geladen werden!" | Die Datei ist leer oder das Trennzeichen passt nicht — prüfen Sie Allgemein |
| „Es wurden keine Abonnenten importiert oder aktualisiert." | Keine email-Spalte, oder alle Adressen waren vorhanden und Ignorieren war eingestellt |
Zeichensatz. Speichern Sie die Datei als UTF-8. Excel bietet dafür
„CSV UTF-8 (durch Trennzeichen getrennt)". Mit der falschen Kodierung kommen
Umlaute als ä in der Datenbank an — und das lässt sich hinterher nur von
Hand geradeziehen.
Erst mit fünf Zeilen probieren
Legen Sie eine Datei mit fünf Adressen an und importieren Sie die zuerst. Sehen Sie in der Liste nach, ob Umlaute, Gruppen und Status stimmen. Dann erst die ganze Datei.
Und legen Sie vorher eine Sicherung der Datenbank an. Ein Import lässt sich nicht zurücknehmen.
