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Einen Newsletter schreiben

Newsletter → Newsletter → Erstellen

Die Maske „Newsletter bearbeiten“ mit Editor und Seitenleiste

Die Maske hat zwei Spalten: links der Inhalt, rechts alles, was den Versand betrifft. Speichern können Sie jederzeit; solange Sie nicht auf Versand planen klicken, geht nichts hinaus.


Name des Newsletters

Das Feld ganz oben, wo bei einem Beitrag der Titel stünde. Es ist ein interner Name — er erscheint in der Liste und im Versandlog, nicht automatisch in der Mail.

Er kann trotzdem in der Mail landen: Der Betreff ist ab Werk %nl_name%, und die Vorlage Kopfbalken schreibt ihn in den farbigen Balken. Nennen Sie den Newsletter also so, wie die Betreffzeile lauten soll — „Septemberausgabe: Apfelsaft aus der Region", nicht „NL 09/2026".

Inhalt (HTML)

Der Editor von WordPress, derselbe wie bei einem Beitrag: Visuell für das Schreiben, Code für das HTML.

Hier steht nur der Inhalt, nicht die ganze Mail. Kopf, Fuß, Logo, Abmeldelink und Pflichtangaben kommen aus der Vorlage und stehen deshalb in keinem Editor.

Drei Dinge, die in einer Mail anders sind als auf einer Website:

  • Kein Flexbox, kein Grid, keine externen Stylesheets. Outlook rendert mit der Engine von Word und ignoriert beides. Wer mehrspaltig braucht, nimmt eine Tabelle — oder die Vorlage Zweispaltig.
  • Bilder brauchen width und height als Attribut. Ein max-width im style allein zeichnet Outlook in voller Pixelbreite.
  • Schreiben Sie jeden Link vollständig aus, mit https:// und Domain. Ein Pfad wie /angebot führt im Postfach nirgendwohin.

Unter dem Editor stehen zwei Knöpfe:

Speichern und Vorschau anzeigen Öffnet die fertige Mail in einem neuen Fenster — Inhalt in der Vorlage, Platzhalter aufgelöst. Erst nach dem ersten Speichern möglich
Inhalt in Textversion übernehmen (striptags) Nimmt das HTML, entfernt die Auszeichnung und schreibt das Ergebnis in das Textfeld darunter. Bestehender Text wird dabei überschrieben — es wird nachgefragt

Inhalt (Text)

Die Fassung für Mailprogramme, die kein HTML anzeigen, und für alles, was eine Mail maschinell liest. Sie wird als text/plain verschickt, unverändert: Ein Zeilenumbruch ist ein Zeilenumbruch, HTML wäre hier sichtbarer Zeichensalat.

Lassen Sie sie nicht leer. Eine Mail ohne Textfassung ist für Spamfilter ein Merkmal, und es kostet nichts, den Knopf Inhalt in Textversion übernehmen zu drücken und das Ergebnis durchzusehen.

In der Textfassung wird nicht auf Klicks gezählt

Die Klickzählung schreibt nur die Links der HTML-Fassung um. In der Textfassung stehen Ihre Adressen so, wie Sie sie geschrieben haben — eine Zähladresse ist lang und nichtssagend, und wer sie abtippen müsste, käme nirgends an.


Rechts: Einstellungen

Layout (HTML)

Die Vorlage, in der Ihr Inhalt steckt. Was hier steht, kommt aus Voreinstellungen; für diese eine Ausgabe können Sie abweichen.

Zielgruppen

Wer den Newsletter bekommt. Mehrfachauswahl mit Strg (Mac: Cmd). In Klammern steht je Gruppe die Zahl der bestätigten Abonnenten.

Unter der Liste steht die Zahl der Empfänger. Sie ist nicht die Summe der Klammern: Wer in zwei gewählten Gruppen steht, zählt einmal und bekommt die Mail einmal.

Ohne Gruppe geht nichts

Ein Newsletter ohne Zielgruppe lässt sich speichern, aber nicht planen. Nur Abonnenten mit dem Status Aktiv zählen — wer auf die Bestätigung wartet oder inaktiv ist, bekommt nichts.

Senden als

HTML- und Textmail Vorgabe, und in fast allen Fällen richtig. Das Mailprogramm nimmt, was es kann
HTML-Mail Nur HTML. Wer die Textfassung nicht pflegen will — um den Preis, bei einigen Empfängern gar nicht lesbar zu sein
Textmail Nur Text. Keine Vorlage, kein Logo, keine Öffnungszählung

Priorität

Landet als Kopfzeile in der Mail. Die meisten Mailprogramme zeigen sie als Ausrufezeichen an, manche gar nicht. Am Versand ändert sie nichts — insbesondere ist sie keine Reihenfolge in der Warteschlange.

Lassen Sie Normal stehen. „Sehr hoch" an einem Newsletter ist bei Spamfiltern ein schlechtes Zeichen.

Im Archiv anzeigen

Ob der Newsletter nach dem Versand auf der Archivseite gelistet wird. Der Haken steuert nur die Liste: Der Link „Newsletter im Browser ansehen" aus der Mail funktioniert in jedem Fall — wer den Newsletter bekommen hat, darf ihn auch nachlesen.

Dieser Haken lässt sich als einziger auch nach dem Versand noch umstellen.


Rechts: Versandeinstellungen

Vier Felder, die die globalen Vorgaben aus Absender und Betreff für diese eine Ausgabe übersteuern. Leer lassen heißt: es gilt die Vorgabe.

Feld
Betreff Ab Werk %nl_name%. Platzhalter sind erlaubt
Absender Name <adresse@ihre-domain.test>. Die Adresse muss zu Ihrer Domain gehören
CC Geht an jede Mail mit. Sichtbar für den Empfänger — bei einem Newsletter fast nie das, was gemeint war
BCC Eine stille Kopie je Mail. Bei 400 Empfängern also 400 Kopien

Was das Plugin prüft, bevor etwas hinausgeht

Beim Öffnen eines noch nicht versendeten Newsletters, beim Testversand und beim Planen prüft das Plugin zwei Dinge und meldet sie oben in der Maske:

Platzhalter, die niemand auflöst. Betreff, Text- und HTML-Fassung werden einmal durch die Ersetzung geschickt; was danach noch als %name% dasteht, ersetzt niemand und geht so beim Empfänger in den Text.

Dieser Newsletter enthält Platzhalter, die niemand auflöst: %abo_vname%.

Das ist entweder ein Tippfehler — es heißt %abo_vorname% — oder das Modul, das den Platzhalter mitbringt, läuft nicht.

Dateien eines Moduls, das nicht läuft. Wenn an diesem Newsletter Anhänge hängen, das Modul Anhänge aber abgeschaltet ist, gehen sie nicht mit hinaus. Auch das steht als Meldung dort.

Beide Meldungen verschwinden von selbst, sobald die Ursache behoben ist. Sie verhindern nichts — Sie können jeden Newsletter unverändert versenden.

Die nächste Ausgabe

Der schnellste Weg zur nächsten Ausgabe ist Kopieren in der Liste: Inhalt und Zielgruppen werden übernommen, der neue Newsletter ist ein Entwurf.