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Erweitert

Unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Erweitert stehen Optionen für Sonderfälle und für Entwickler: Fehlersuche, Verhalten gegenüber WordPress-Filtern, Import/Export, die Erinnerung bei unvollständigen Bestellungen und die Abfrage des Kundenstandorts für die EU-Leistungsortregel. Ändern Sie hier nur etwas, wenn Sie wissen, wofür die Option gedacht ist.

Erweiterte Einstellungen mit allen Optionen

Einstellungen

Option Bedeutung
SALT Schlüssel Geheimer Zufallswert, der bei der Installation erzeugt wird. Der Shop bildet damit Prüfsummen, z. B. für Links zu Rechnungen und für Kundenpasswörter. Ändern Sie den Wert in einem laufenden Shop nicht, sonst werden bestehende Links und Passwörter ungültig.
RTE Felder mit nl2br speichern Zeilenumbrüche in Editorfeldern (z. B. Produktbeschreibung, Bestellbedingungen) werden beim Speichern in <br /> umgewandelt.
Debug Modus Gibt zusätzliche Informationen zur Fehlersuche aus. Nur zur Fehlersuche und möglichst nicht im Live-Betrieb verwenden.
Fehler Protokoll aktivieren Schreibt Fehler in ein Protokoll. Es ist unter wpShopGermany → Konfiguration → Über → Fehlerprotokoll einsehbar und kann dort gelöscht werden.
Verwendete Templates anzeigen (Nur im Frontend) Zeigt im Frontend an, welche Templatedatei an welcher Stelle verwendet wird. Hilfreich beim Anpassen von Templates.
Verwendete Templates in Entwicklerkonsole anzeigen Schreibt die verwendeten Templatedateien in die Konsole der Entwicklerwerkzeuge des Browsers.
RequestURI als ProduktURL verwenden Formulare der Produkte senden an die aufgerufene Adresse (Request-URI) statt an die vom Shop ermittelte URL. Kann bei besonderen Permalink-Strukturen nötig sein.
User Views ignorieren Eigene, angepasste Templates (unter wp-content/uploads/wpsg/user_views/ bzw. im Theme) werden nicht verwendet, sondern nur die mitgelieferten. Nützlich, um zu prüfen, ob ein Fehler an einem eigenen Template liegt.
Klassisches Upload Formular Verwendet bei Dateiuploads der Downloadmodule das einfache Upload-Formular statt des Uploads über die Mediathek.
Ausgaben im Warenkorb direkt ausgeben Der Shop gibt die Inhalte seiner Seiten (z. B. Warenkorb) direkt aus, statt sie an WordPress zurückzugeben. Hilft bei Themes oder Plugins, die den Seiteninhalt verändern.
ApplyFilter Funktion nicht anwenden Texte aus Editorfeldern werden ohne den WordPress-Filter the_content ausgegeben.
RTE Felder mit nl2br ausgeben Zeilenumbrüche in Editorfeldern werden bei der Ausgabe in <br /> umgewandelt.
Zeilenumbrüche im Export entfernen Entfernt Zeilenumbrüche aus Feldern beim CSV-Export (Produkte, Kunden, Statistik).
wpautop deaktivieren Schaltet den WordPress-Filter wpautop ab, der Absätze automatisch in <p> einschließt. Wirkt auf alle Inhalte der Website.
wp_trim_excerpt nicht verwenden Schaltet das automatische Kürzen von Auszügen durch WordPress ab. Wirkt auf alle Inhalte der Website. Hilft, wenn Shopinhalte doppelt erscheinen, z. B. zusammen mit Yoast SEO; sonst wpautop deaktivieren versuchen.
Bestellungen nicht mit LOCK TABLES verarbeiten Der Shop sperrt beim Verarbeiten von Bestellungen (z. B. Lagerbestand, Rechnungsnummern) keine Datenbanktabellen. Nur aktivieren, wenn der Datenbankbenutzer keine Berechtigung für LOCK TABLES hat.
[raw] und [/raw] um Templates ausgeben (Frontend) Umschließt die Ausgabe der Shop-Templates mit [raw]…[/raw], damit manche Themes den Inhalt nicht verändern.
Cachen von dynamischen Shopseiten verhindern Nimmt zusätzlich alle übrigen Seiten mit Shopinhalt vom Seiten-Cache aus: Produktdetailseite, Produktartikel, Übersichten und Seiten mit Shortcode oder Block des Shops. Warenkorb, Kasse und Kundenkonto sind ohnehin immer ausgenommen, siehe Seiten-Cache.
MAC Kompatibilität bei Dateiimporten Erkennt beim Import Zeilenenden von Dateien, die auf einem Mac erstellt wurden.
Produktbilder nicht kopieren Beim Kopieren eines Produkts werden die Produktbilder nicht mitkopiert.
Nach dem Entfernen eines Produktes auf die günstigste Versandart wechseln Entfernt der Kunde ein Produkt aus dem Warenkorb, wählt der Shop die dann günstigste verfügbare Versandart aus.
Erinnerung an Kunden bei unvollständiger Bestellung Speichert eine Bestellung als unvollständig, sobald der Kunde im Checkout seine E-Mail-Adresse eingegeben hat. Grundlage für die Erinnerungsmail, siehe unten.
Abfrage des Kundenstandortes (EU-Leistungsortregel) Legt fest, wann der Shop Besucher nach ihrem Land fragt, siehe unten.

Erinnerung bei unvollständiger Bestellung

Mit dieser Funktion erinnern Sie Kunden per E-Mail daran, dass sie noch Artikel im Warenkorb haben. Sie greift, wenn ein Kunde im Checkout seine E-Mail-Adresse eingibt und die Bestellung danach nicht abschließt.

So richten Sie die Erinnerung ein:

  1. Haken setzen bei wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Erweitert → „Erinnerung an Kunden bei unvollständiger Bestellung“.
  2. Unter wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → E-Mail Konfiguration den Kasten „Erinnerung bei Nichtabschluss“ ausfüllen und bei „Automatischer Versand nach Bestellerstellung in Stunden“ eine Zahl größer 0 eintragen, siehe E-Mail-Konfiguration.
  3. Damit Sie die Bestellungen sehen: Haken setzen bei wpShopGermany → Konfiguration → Einstellungen → Allgemein → „Unvollständige Best. in Bestellverwaltung anzeigen“.

Der Versand läuft stündlich über die WordPress-Zeitsteuerung (WP-Cron). Jede unvollständige Bestellung erhält höchstens eine Erinnerung; der Versand wird im Protokoll der Bestellung vermerkt. Die Bestellungen erscheinen in der Bestellverwaltung als unvollständige Bestellungen.

Erster Lauf

Beim ersten Lauf nach dem Einrichten werden alle Kunden benachrichtigt, deren unvollständige Bestellung älter als die eingestellte Stundenzahl ist und die noch keine Erinnerung erhalten haben.

Seiten-Cache

Ein Cache-Plugin oder der Cache des Hosters liefert Seiten schneller aus, indem er sie zwischenspeichert. Für Seiten, die für jeden Besucher anders aussehen, wäre das ein Fehler. Deshalb gilt seit Version 4.6.1 ohne Einstellung:

  • Nie im Cache sind Warenkorb mit Kasse, Bestellübersicht und Abschluss, die Kasse von SmartCheckout und EinSeitenCheckout, das Kundenkonto (Profil, Bestellungen, Abonnements, Registrierung), die Anfrageliste und die Seite „Bewertung abgeben“ (Modul Produktbewertungen), außerdem jede Seite, auf der der Kunde gerade etwas in den Warenkorb legt oder ein Formular des Shops absendet. Der Shop teilt das den Cache-Plugins selbst mit, unter anderem WP Rocket, LiteSpeed Cache, WP Fastest Cache, WP Super Cache, W3 Total Cache, Cache Enabler und SiteGround.
  • Cookie wpsg_items_in_cart: Solange etwas im Warenkorb liegt, setzt der Shop dieses Cookie. Bei WP Rocket, SiteGround und WP Super Cache meldet der Shop es selbst als „nicht aus dem Cache bedienen“ an; nach einem Update reicht bei WP Rocket ein Aufruf des Backends. Bei anderen Caches tragen Sie es in deren Einstellungen bei den Cookies ein, die den Cache umgehen.
  • Cachebar bleiben Produkt-, Kategorie- und Übersichtsseiten. Besucher, die noch nichts in den Warenkorb gelegt haben, erhalten keine Sitzung; so können auch Caches des Hosters diese Seiten ausliefern.
  • Der Mini-Warenkorb lädt Anzahl und Summe nach. Er lässt die Seite cachebar.

Arbeitet Ihr Hoster mit einem Cache, den kein Plugin steuert (etwa Varnish oder nginx), bitten Sie ihn, die Seiten oben und Anfragen mit dem Cookie wpsg_items_in_cart oder dem Parameter wpsg_action auszunehmen.

Abfrage des Kundenstandortes (EU-Leistungsortregel)

Die Abfrage betrifft Produkte, bei denen die EU-Leistungsortregel aktiviert ist. Auf deren Seiten fragt der Shop den Besucher einmalig nach seinem Land, damit Preise mit der Mehrwertsteuer dieses Landes angezeigt werden. Die Auswahl legt fest, wann diese Abfrage erscheint. Hintergrund ist im Tutorial EU-Leistungsortregel (MOSS) beschrieben.

  • Immer anzeigen: Die Abfrage erscheint bei jedem Besucher, bis er sie beantwortet hat.
  • Anhand des Apache Moduls mod_geoip: Das Land wird über das Webserver-Modul ermittelt; die Abfrage erscheint nur, wenn es vom Standardland abweicht. Die Auswahl steht nur zur Verfügung, wenn der Webserver das Modul bereitstellt.
  • Anhand der PECL Erweiterung php_geoip: wie zuvor, über die PHP-Erweiterung. Nur verfügbar, wenn sie installiert ist.
  • Anhand der Browsersprache: wie zuvor, abgeleitet aus der Spracheinstellung des Browsers.
  • nicht anzeigen: Es erfolgt keine Abfrage.