Zum Inhalt

Mehr Anmeldungen bekommen

Nicht mit Tricks, sondern damit, die drei Stellen zu beseitigen, an denen Anmeldungen verlorengehen: das Formular ist nicht da, es fragt zu viel, oder die Bestätigungsmail kommt nicht an.


1. Das Formular dahin, wo gelesen wird

Eine Anmeldeseite, auf die niemand verlinkt, bringt nichts. Bis 1.1.4 war das der einzige Weg; seit 2.0 gibt es vier.

Unter jeden Beitrag

Der wirksamste einzelne Handgriff, und er ist einer:

Newsletter → Konfiguration → Einstellungen → Formularkonfiguration → Reiter Kurzes Formular → Formular automatisch anzeigen → Unter jedem Beitrag

Das gilt rückwirkend — auch für die dreihundert Beiträge, die schon veröffentlicht sind. Angehängt wird die kurze Fassung: Adresse und Knopf.

Wer gerade etwas von Ihnen gelesen hat, ist der wahrscheinlichste Abonnent, den es gibt.

An eine bestimmte Stelle

Mit dem Shortcode, überall dort, wo Sie schreiben können:

[wpng_form compact="1"]

Zum Beispiel mitten in einen langen Beitrag, hinter den Abschnitt, der zum Thema passt.

Mit eigener Gruppe

[wpng_form groups="Veranstaltungen"]

Auf der Seite über Ihre Veranstaltungen ein Formular, das in die passende Gruppe führt. Wer sich dort einträgt, will etwas anderes als jemand, der über den Blog kommt — und Sie können ihm etwas anderes schicken.

Wo Sie ausserdem hinschauen sollten

Die Seite „Danke für Ihre Bestellung" Im Shop, nach dem Kauf
Der Fuß Ihrer Website Über einen Vorlagenteil im Website-Editor
Die Seite „Über uns" Wer die liest, interessiert sich für Sie
Das Archiv Wer sieht, was er bekommt, meldet sich eher an — setzen Sie einen Link darauf neben das Formular

2. Weniger fragen

Jedes Feld kostet Anmeldungen.

Newsletter → Konfiguration → Einstellungen → Formularkonfiguration

Feld Empfehlung
E-Mail Pflicht, geht nicht anders
Anrede Abfragen oder Nicht abfragen
Vorname Abfragen, wenn Sie ihn in der Anrede benutzen
Name Abfragen
Straße, PLZ, Ort Nicht abfragen. Ein Newsletter braucht keine Postanschrift

Datenschutzrechtlich kommt dasselbe heraus: Was Sie für den Zweck nicht brauchen, sollen Sie nicht erheben.

Pflichtfelder wirken auch im kurzen Formular

Das kurze Formular zeigt die Adresse und alles, was auf Pflichtfeld steht. Wer dort wirklich nur ein Feld will, macht sonst nichts zur Pflicht.

E-Mail doppelt abfragen ist eine Abwägung: Es fängt Tippfehler ab und kostet eine Eingabe. Bei einem kurzen Formular unter einem Beitrag würden wir darauf verzichten.


3. Dafür sorgen, dass die Bestätigungsmail ankommt

Das ist die stillste Verlustquelle. Kommt die Mail nicht an, ist die Anmeldung weg, und niemand merkt es — der Eintrag steht dann unter auf Bestätigung warten.

Die Probe

Newsletter → Abonnenten, Statusfilter. Wie viele stehen auf auf Bestätigung warten?

Anteil Was es heißt
unter 10 % normal. Nicht jeder klickt
20 bis 40 % Prüfen Sie die Zustellung
über 50 % Die Mail kommt nicht durch

Arbeiten Sie dann Der Newsletter kommt nicht an ab, Stufe 4.

Was Sie sonst tun können

  • Auf der Seite nach dem Absenden sagen, was jetzt kommt. „Wir haben Ihnen eine Mail geschickt. Bitte klicken Sie den Link darin — sehen Sie gegebenenfalls im Spam-Ordner nach." Das steht auf Ihrer Anmeldeseite, und Sie schreiben es selbst.
  • Der Betreff der Bestätigungsmail sollte erkennbar von Ihnen sein. Absender und Betreff, Registrierungsmail.
  • Nachfassen. Über die Massenaktion Opt-in-Mail erneut versenden für alle, die seit Wochen warten.

Double-Opt-in nicht abschalten

Es ist verlockend: Ohne Bestätigungsmail gehen keine Anmeldungen verloren. Aber dann können Sie eine Einwilligung nicht mehr nachweisen — und jeder kann jede fremde Adresse eintragen.

Siehe Die Einwilligung.


4. Sagen, was es bringt

Neben dem Formular gehört ein Satz, der beantwortet: Was bekomme ich, und wie oft?

Einmal im Monat: was in der Manufaktur ansteht, neue Sorten und die Termine der Führungen. Jederzeit abbestellbar.

Drei Angaben, mehr braucht es nicht — Inhalt, Frequenz, Abbestellbarkeit. Der letzte Punkt steht ohnehin im Datenschutzsatz unter dem Knopf.

Ein Link auf das Archiv tut den Rest: Wer sieht, was er bekommt, entscheidet sich leichter.


5. Prüfen, dass niemand hängenbleibt

Gehen Sie den Weg einmal selbst, mit einer Adresse, die noch nicht eingetragen ist:

  1. Formular ausfüllen, absenden.
  2. Landen Sie auf einer Seite, die sagt, was jetzt kommt?
  3. Kommt die Mail? Wie schnell?
  4. Ist der Bestätigungslink erkennbar?
  5. Landen Sie danach auf einer Seite, die das bestätigt?
  6. Steht der Abonnent in der richtigen Gruppe?

Punkt 6 ist der, den die meisten vergessen. Sehen Sie in der Abonnentenliste unter Unzugewiesene nach.


Was Sie nicht tun sollten

Warum
Adressen kaufen Keine Einwilligung, und die Zustellbarkeit Ihrer Domain ist danach hin
Ein Pop-up nach drei Sekunden Bringt kurzfristig Zahlen und langfristig Leute, die sich nicht erinnern, sich angemeldet zu haben — und die melden Sie als Spam
Ein vorangekreuztes Häkchen in einem anderen Formular Keine Einwilligung
Adressen aus Visitenkarten eintragen Ohne ausdrückliche Einwilligung keine Grundlage. Tragen Sie sie mit Status auf Bestätigung warten ein und lassen Sie die Opt-in-Mail hinausgehen