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Der erste Newsletter

Von vorn bis hinten, einmal durch. Rechnen Sie mit einer halben Stunde.

Voraussetzung: Sie haben die Ersten Schritte erledigt — die fünf Seiten stehen, der Absender ist eingetragen, es gibt eine Gruppe, und Sie selbst stehen als bestätigter Abonnent darin.

Der letzte Punkt ist wichtig. Tragen Sie sich selbst als Abonnent ein, bevor Sie anfangen: Nur dann zeigt Ihnen der Testversand, wie die Mail bei einem echten Empfänger aussieht.


1. Eine Testgruppe anlegen

Newsletter → Gruppen → Hinzufügen, Name Test.

Öffnen Sie danach sich selbst unter Abonnenten und setzen Sie den Haken bei dieser Gruppe zusätzlich.

Warum eine Testgruppe

Ihre erste Ausgabe geht damit an eine Gruppe, in der nur Sie stehen. Wenn etwas schiefgeht, sieht es niemand.

Behalten Sie die Gruppe. Sie ist auch später nützlich, wenn Sie ein neues Layout ausprobieren.

2. Den Newsletter anlegen

Newsletter → Newsletter → Erstellen

Name: Schreiben Sie hier die Betreffzeile, nicht „NL 01". Der Betreff ist ab Werk %nl_name%, und der Name steht bei manchen Vorlagen auch im Kopf der Mail.

Septemberausgabe: Apfelsaft aus der Region

Zielgruppen: Test.

Layout: Lassen Sie die Vorgabe stehen. Sie wechseln später, wenn Sie sehen, wie es aussieht.

3. Den Inhalt schreiben

Im Kasten Inhalt (HTML). Schreiben Sie so, als schrieben Sie einen Beitrag — Kopf, Fuß, Logo und Abmeldelink kommen aus der Vorlage und gehören nicht in den Editor.

Ein tragfähiger Aufbau für die erste Ausgabe:

Guten Tag %abo_title% %abo_name%,

ein Satz, der sagt, worum es geht.

Zwei bis drei Absätze.

[Ein Link auf die Seite, um die es geht]

Herzliche Grüße
Ihr Team von …

Drei Dinge, die in einer Mail anders sind als auf einer Website:

  • Jeder Link vollständig, mit https:// und Domain. Ein /angebot führt im Postfach nirgendwohin.
  • Bilder mit Breite und Höhe. Outlook ignoriert ein max-width.
  • Keine Spalten. Wenn Sie zweispaltig brauchen, nehmen Sie die Vorlage Zweispaltig.

Die Anrede mit Namen nur, wenn Sie Namen haben

%abo_vorname% wird bei jemandem, der nur seine Adresse hinterlassen hat, zu nichts — und dann steht dort „Guten Tag ,".

Sehen Sie in der Abonnentenliste nach, wie viele überhaupt einen Namen haben. Im Zweifel schreiben Sie „Guten Tag," ohne Namen, oder Sie bauen sich mit dem Modul Platzhalterregel eine Anrede mit Rückfall.

4. Die Textfassung

Klicken Sie unter dem Editor auf Inhalt in Textversion übernehmen (striptags) und sehen Sie das Ergebnis im Kasten darunter durch. Setzen Sie Absätze, wo welche fehlen, und schreiben Sie die Adressen der Links aus.

Lassen Sie die Textfassung nicht leer. Eine Mail ohne sie ist für Spamfilter ein Merkmal.

5. Speichern und ansehen

Speichern (rechts oben), dann Speichern und Vorschau anzeigen unter dem Editor. Es öffnet sich die fertige Mail — Inhalt in der Vorlage, Platzhalter aufgelöst.

Jetzt ist der Moment, das Layout zu wechseln, bis es passt. Newsletter → Vorlagen zeigt alle zehn nebeneinander, mit Ihrem Logo und Ihrer Farbe.

6. Testversand

Rechts im Kasten Testversand Ihre eigene Adresse eintragen, dann Speichern und Testmail versenden.

Die Kästen Testversand und Versand

Gehen Sie in Ihr Postfach und prüfen Sie:

Ist die Mail überhaupt angekommen? Wenn nicht: Der Newsletter kommt nicht an
Steht sie im Spam? Dann sind Absenderadresse, SPF und DKIM zu prüfen — nicht der Text
Stimmt die Anrede? Sie sollte Ihren Namen zeigen, weil Sie als Abonnent eingetragen sind
Funktioniert der Abmeldelink? Klicken Sie ihn wirklich an. Er ist Pflicht. Tragen Sie sich danach wieder ein
Steht Ihr Impressum im Fuß? Jede Vorlage hat dort einen kursiven Platzhaltersatz, der ersetzt werden will
Sieht die Mail auf dem Telefon aus? Die Hälfte Ihrer Empfänger liest dort
Führen die Links, wohin sie sollen? Jeden anklicken

Testen Sie in mehr als einem Programm

Legen Sie sich für den Newsletter je ein kostenloses Postfach bei zwei großen Anbietern an und schicken Sie die Testmail auch dorthin. Outlook und Gmail zeigen dieselbe Mail unterschiedlich, und nur so sehen Sie es.

7. Die Pflichtangaben in den Fuß

Wenn im Fuß der Testmail steht

Hier gehören Ihre Pflichtangaben hin: Anschrift, Vertretungsberechtigter, Kontakt.

dann steht das da mit Absicht — und muss weg, bevor die Ausgabe an echte Empfänger geht.

Für den Anfang genügt es, die Angaben unten in den Editor zu schreiben. Der saubere Weg ist ein eigenes Layout.

8. Jetzt an die echte Gruppe

Zurück in der Maske: Zielgruppen auf Ihre echte Gruppe umstellen.

Unter der Auswahl steht die Zahl der Empfänger. Sehen Sie sie an, bevor Sie weitermachen. Steht dort eine Null, sind in der Gruppe keine bestätigten Abonnenten.

9. Termin und Versand planen

Rechts im Kasten Versand Tag und Uhrzeit setzen, dann Speichern und Versand planen.

Versand für 440 Empfänger geplant.

Ab diesem Augenblick steht fest, wer die Ausgabe bekommt, und der Newsletter ist gesperrt.

Wann versenden

Es gibt keine Uhrzeit, die immer stimmt. Was verlässlich gilt:

  • Nicht Freitagnachmittag. Die Mail liegt bis Montag unter dreißig anderen.
  • Nicht mitten in der Nacht. Sie steht dann morgens ganz unten.
  • Immer zur selben Zeit. Regelmäßigkeit bringt mehr als die perfekte Stunde.

Und: Probieren Sie es aus. Die Statistik sagt Ihnen nach der dritten Ausgabe mehr als jeder Ratgeber.

10. Zusehen

In der Newsletterliste steht der Fortschritt:

200 / 440 Abonnenten haben den Newsletter erhalten

Der Cron arbeitet die Warteschlange in Häppchen ab. Bleibt der Fortschritt stehen, läuft der Cron nicht — Versandeinstellungen sagt, wann er zuletzt lief.

Wenn Ihnen jetzt ein Fehler auffällt: Versand abbrechen / Neu planen in der Maske. Was schon draußen ist, bleibt draußen — der Rest geht nicht mehr hinaus.

11. Am nächsten Tag: auswerten

Läuft das Modul Statistik, sehen Sie unter Newsletter → Statistik, wie viele geöffnet und geklickt haben.

Lesen Sie Die Statistik lesen, bevor Sie Schlüsse ziehen — die Zahlen sind eine Schätzung, keine Messung.

Und sehen Sie in das Postfach, an das die Rückläufer gehen. Die erste Ausgabe an eine übernommene Liste bringt davon die meisten.


Die nächste Ausgabe

Kopieren in der Newsletterliste. Inhalt und Zielgruppen werden übernommen, der neue Newsletter ist ein Entwurf.

Das ist der Weg: Eine Ausgabe, die funktioniert hat, ist die Vorlage für die nächste.