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Captcha-Schutz

Nur in den Editionen Pro und Enterprise

Newsletter → Konfiguration → Module → Captcha-Schutz

Schützt das Anmelde- und Abmeldeformular mit Google reCAPTCHA oder einem einfachen eigenen Verfahren.

Die Einstellungen des Captcha-Moduls mit dem simplen Bot-Schutz

Sie brauchen dieses Modul wahrscheinlich nicht

Seit 2.0 gibt es den Spamschutz. Er tut dasselbe, ist für den Besucher unsichtbar, ruft keinen fremden Dienst und speichert keine IP-Adresse.

Das Captcha-Modul bleibt daneben stehen, damit niemand zum Wechsel gezwungen wird. Für eine neue Installation ist der Spamschutz die bessere Wahl.


Die drei Verfahren

Das Feld heißt CAPTCHA-Mechanismus.

Einfacher Bot-Schutz Vorgabe. Eine einfache Prüfung auf der eigenen Installation. Ruft niemanden auf und braucht keinen Schlüssel
reCAPTCHA V2 Das Bilderrätsel beziehungsweise das Häkchen „Ich bin kein Roboter" von Google
reCAPTCHA V3 Google bewertet das Verhalten im Hintergrund, ohne Rätsel

Der simple Bot-Schutz hält eine Vielzahl einfacher Programme ab, lässt sich aber ohne großen Aufwand überwinden. Für ernsthaften Schutz ohne Google nehmen Sie den Spamschutz.


reCAPTCHA einrichten

Die Maske nach der Wahl von reCAPTCHA V2, mit den beiden Schlüsselfeldern

Sobald Sie reCAPTCHA V2 oder V3 wählen, erscheinen die beiden Schlüsselfelder. Sie brauchen ein Schlüsselpaar von Google:

  1. google.com/recaptcha/admin öffnen und eine Website anlegen.
  2. Die Art wählen, die Sie hier einstellen wollen — V2 und V3 haben verschiedene Schlüssel.
  3. Public Key und Private Key in die beiden Felder eintragen.

Beide Schlüssel, sonst wird jede Anmeldung abgewiesen

Fehlt einer, scheitert die Prüfung bei Google, und niemand kommt mehr durch Ihr Formular. Das Modul weist im Backend darauf hin.

DSGVO-Layer (nur bei V2) — vor das reCAPTCHA wird eine Fläche gelegt, die der Besucher erst anklicken muss. Erst danach wird überhaupt etwas von Google geladen und erst danach werden Cookies gesetzt.


Was Google dabei bekommt

Das ist der Grund, warum wir das Modul nicht mehr empfehlen.

reCAPTCHA überträgt bei jedem Aufruf des Formulars an Google LLC:

  • die IP-Adresse des Besuchers,
  • Merkmale seines Geräts und seines Browsers,
  • sein Verhalten auf der Seite (Mausbewegung, Tastatur, Verweildauer),
  • bei V3 zusätzlich eine laufende Bewertung über mehrere Seiten hinweg.

Daraus folgt für Sie:

Einwilligung Sie brauchen eine, bevor etwas von Google geladen wird. Dafür ist der DSGVO-Layer da — aber nur bei V2
Datenschutzerklärung Braucht einen eigenen Abschnitt zu reCAPTCHA mit Verweis auf die Erklärung von Google
Drittland Die Daten gehen in die USA

Das Modul meldet das unter Newsletter → Konfiguration → Datenerhebung ausdrücklich unter „Was die Installation verlässt".

Auf der Installation selbst speichert das Modul nichts

Das ist kein Trost: Was zählt, ist, was beim Besucher abfließt.


Das Captcha greift seit 2.0 auch beim Abmelden

Das Feld stand dort schon immer im Formular — es ist dasselbe Formular —, geprüft wurde es nur nie. Wenn Sie nach dem Update Beschwerden über eine Abmeldung bekommen, die nicht funktioniert, sehen Sie hier nach.


Umsteigen auf den Spamschutz

  1. Spamschutz einschalten, Vorgaben stehen lassen.
  2. Eine Anmeldung von Hand durchprobieren.
  3. Captcha-Modul abschalten.
  4. Den reCAPTCHA-Abschnitt aus Ihrer Datenschutzerklärung nehmen und den Einwilligungsdialog, falls er nur dafür da war.

Die Schlüssel bleiben gespeichert — der Weg zurück steht offen.