Deinstallieren¶
Kurz¶
Ab Werk wird beim Löschen des Plugins nichts entfernt. Wer es versehentlich löscht oder neu aufsetzen will, verliert nichts: Abonnenten, Gruppen, Newsletter und Einstellungen stehen danach unverändert da, und eine Neuinstallation findet sie wieder.
Wenn Sie wirklich alles loswerden wollen, müssen Sie das vorher ausdrücklich einstellen.
Deaktivieren ist nicht Löschen¶
| Was Sie tun | Was geschieht |
|---|---|
| Deaktivieren | Das Menü verschwindet, das Anmeldeformular im Frontend nimmt niemanden mehr an, der Cron versendet nichts mehr. Es wird nichts gelöscht — auch der stündliche Cron-Eintrag bleibt |
| Löschen | Die Dateien werden entfernt. Was mit den Daten geschieht, entscheidet die Einstellung unten |
Die Einstellung¶
Newsletter → Konfiguration → Einstellungen → Pflege, Abschnitt Deinstallation.
| Stand | Bedeutung |
|---|---|
| Bleiben erhalten | Vorgabe. Beim Löschen des Plugins bleibt alles stehen |
| Werden vollständig entfernt | Beim Löschen geht alles mit, unwiderruflich |
Das Umstellen fragt nach. Bei einem Multisite-Netz gilt die Einstellung netzweit.
Was „vollständig entfernt" umfasst¶
Wenn die Einstellung auf entfernen steht, gehen beim Löschen des Plugins:
- alle Tabellen des Plugins und seiner Module — Abonnenten, Gruppen, Newsletter, Versandzeilen, Einwilligungsprotokoll, Abonnentenvariablen, Bounces, Platzhalter, Links und Klicks;
- alle Einstellungen, darunter das SMTP- und das POP3-Kennwort, der Zugangsschlüssel und die Sicherheitsschlüssel;
- die kurzlebigen Merker des Spamschutzes;
- die beiden Meldungsfächer im Benutzerprofil;
- der Merker an den Beiträgen, mit dem sich die Beitragsbenachrichtigung erinnert, wofür schon eine Mail lief;
- der Cron-Eintrag;
- das Verzeichnis
uploads/wpng/mit Ihren eigenen Vorlagen und den Anhängen.
Was in jedem Fall stehen bleibt¶
Die fünf Seiten — Anmeldung, Bestätigung, Abbruch, Abmeldung und Archiv. Sie sind gewöhnliche WordPress-Seiten und können eigenen Text von Ihnen tragen; eine gelöschte Seite reißt zudem eine Lücke ins Menü. Sie zu entfernen bleibt Handarbeit.
Das Sicherheitsnetz: die zweite Fassung¶
Liegt neben der Fassung, die Sie gerade löschen, die jeweils andere — kostenlos neben gekauft oder umgekehrt —, bricht die Aufräumroutine ab und löscht gar nichts, auch wenn die Einstellung auf entfernen steht.
Beide Pakete teilen sich Tabellen, Einstellungen und das Uploadverzeichnis. Ohne diese Sperre nähme das Löschen der einen Fassung der anderen die Abonnentenliste weg.
Damit das niemanden überrascht, sagt die Maske es vorher: Der Schalter erscheint gar nicht, solange die zweite Fassung liegt. Die Reihenfolge ist also: erst die Fassung löschen, die weg soll — dabei bleibt alles stehen —, danach in der verbleibenden Fassung entscheiden, was beim späteren Deinstallieren geschehen soll.
Einen einzelnen Abonnenten löschen¶
Das ist etwas anderes als deinstallieren, aber die Frage kommt an derselben Stelle auf. Wird ein Abonnent gelöscht — im Backend, über einen Abmeldelink, über die Bounce-Verarbeitung oder über die Datenschutzwerkzeuge von WordPress —, gehen alle seine Daten mit:
| Was | |
|---|---|
| der Abonnent selbst | Name, Anschrift, Adresse, Status |
| seine Gruppenzuordnungen | |
| sein Einwilligungsprotokoll | |
| seine Versandzeilen | mitsamt Öffnungszeitpunkt und Öffnungszahl |
| seine Klicks | |
| die Werte seiner Abonnentenvariablen | |
| seine Bounce-Einträge |
Bis 1.1.4 blieben Versandzeilen und Abonnentenvariablen stehen. Bei eingeschalteter Öffnungsmessung hieß das: die Aufzeichnung, wann ein gelöschter Abonnent welchen Newsletter geöffnet hat, blieb in der Datenbank. Das ist behoben.
Vorher sichern¶
Bevor Sie etwas löschen, was nicht zurückkommt:
- Newsletter → Abonnenten → CSV-Export — die Adressen mit allen Feldern und Gruppen.
- Newsletter → Konfiguration → Einstellungen → Einstellungen sichern — die Einstellungen als Datei. Vergeben Sie ein Kennwort, wenn auch die Zugangsdaten mitsollen.
- Eine Sicherung der Datenbank über Ihren Hoster oder ein Backup-Plugin. Das ist die einzige, die wirklich alles enthält — die Newsletter selbst stehen in keinem der beiden Exporte.