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Versandeinstellungen

Newsletter → Konfiguration → Einstellungen → Versandeinstellungen

Hier steht, wie die Mails hinausgehen. Nicht, was darin steht — das ist Absender und Betreff.

Die Versandeinstellungen


Bilder in Mail einbetten

Ab Werk aus. Dann stehen die Bilder als Verweis in der Mail, und das Mailprogramm lädt sie von Ihrem Server nach.

Eingeschaltet reisen die Bilder in der Mail mit und sind sofort zu sehen.

Aus (Vorgabe) Ein
Größe der Mail klein um die Bilder größer
Sofort sichtbar nein, meist erst nach „Bilder anzeigen" ja
Öffnungszählung funktioniert funktioniert nicht mehr

Einbetten und Öffnungen zählen schließen einander aus

Der Zählpixel der Statistik ist ein Bild, das vom Server geladen werden muss. Wird es mit eingebettet, lädt niemand mehr etwas nach, und es wird keine Öffnung mehr gezählt.

Ein Bild, das ausgenommen bleiben soll, bekommt class="noreplace".


Cron-System

Der Versand läuft in Häppchen, angestoßen von einem Cron.

Wahl
WordPress intern (stündlich) Vorgabe. WP-Cron, ausgelöst durch Seitenaufrufe
Extern Ein echter Cronjob auf dem Server ruft eine Datei auf

Bei Extern versendet nur noch, wer die Adresse unter dem Feld aufruft — der WordPress-Cron hält still, damit derselbe Versand nicht doppelt läuft.

Cron-System auf „Extern“, darunter die Adresse

Die Adresse läuft über WordPress und endet auf einen Schlüssel. Ohne ihn, oder mit einem falschen, passiert nichts. Behandeln Sie die Adresse deshalb wie ein Kennwort: Wer sie kennt, kann den fälligen Versand früher anstoßen, aber nichts lesen und nichts ändern. In die Datei von Einstellungen sichern wandert der Schlüssel nicht; neu erzeugen lässt er sich unter Pflege.

WP-Cron hängt an Seitenaufrufen

Auf einer Website, die tagelang niemand besucht, läuft er nicht. Der Newsletter bleibt dann in der Warteschlange stehen — ohne Fehlermeldung.

Wenn Sie regelmäßig versenden und wenig Besucher haben, richten Sie einen echten Cronjob ein. Bei den meisten Hostern geht das im Kundenmenü als „URL aufrufen“; tragen Sie dort die Adresse aus dem Feld ein. In einer Crontab sieht es so aus:

*/5 * * * *  wget -q -O /dev/null "https://ihre-domain.test/wp-admin/admin-post.php?action=wpng_cron&schluessel=…"

Stellen Sie das Feld dann auf Extern.

Pro und Enterprise nennen unter der Adresse zusätzlich die bisherige, cron.php im Pluginordner. Sie funktioniert weiter, damit ein Cronjob aus der Zeit vor 2.0 nicht umgestellt werden muss. Die kostenlose Fassung kennt sie nicht.

Letzte Cron-Ausführung ist eine Auskunft: Wann der Cron des Plugins zuletzt gelaufen ist. Bleibt der Wert stehen, während ein Versand wartet, haben Sie die Ursache gefunden.

Newsletter pro Ausführung versenden

Wie viele Mails je Cronlauf hinausgehen. Vorgabe 200.

Bei stündlichem Cron sind das bis zu 4800 Mails am Tag. Reicht das nicht, erhöhen Sie nicht einfach den Wert: Ein Lauf, den der Server nach 30 Sekunden abbricht, bleibt mittendrin stehen. Besser ist ein häufigerer externer Cron.

Wenn der Versand hängenbleibt

Setzen Sie den Wert herunter, nicht herauf. 50 ist ein guter zweiter Versuch, 25 bei sehr engen Hostern.

Fragen Sie ausserdem Ihren Hoster nach der erlaubten Zahl von Mails je Stunde. Viele Pakete haben eine, und darüber wird abgewiesen, nicht verzögert.


Mail-Engine

Wahl
WP-Mailer Vorgabe. Der Weg, den Ihre Website ohnehin für alle Mails nimmt
PHP-Mailer (optional SMTP) Das Plugin baut die Verbindung selbst auf

Nehmen Sie den WP-Mailer, wenn Sie ein SMTP-Plugin einsetzen oder wenn der Mailversand Ihrer Website funktioniert. Der Newsletter geht dann denselben Weg wie jede andere Mail.

Nehmen Sie den PHP-Mailer, wenn Sie einen eigenen SMTP-Zugang nur für den Newsletter benutzen wollen.

WP-Mailer PHP-Mailer
SMTP-Plugin greift ja nein
Zugangsdaten im SMTP-Plugin hier, Kennwort verschlüsselt
„HTML- und Textmail" beide Teile beide Teile
Priorität des Newsletters wird nicht gesetzt wird gesetzt
Bilder einbetten funktioniert funktioniert

Eine Eigenheit des WP-Mailers

Ein SMTP-Plugin kann Ihren Absender überschreiben. wp_mail() wendet seine Filter an, nachdem es die Absenderzeile gelesen hat. Steht im Postfach ein anderer Absender als eingestellt, ist das die Ursache.

Den dritten Weg gibt es nicht mehr

Bis 1.1.4 gab es MIME-Mailer (bis PHP 5.6), und das war die stille Vorgabe für jeden, der nie etwas eingestellt hatte. Er ist in 2.0 entfallen: Er endete in derselben mail()-Funktion wie der WP-Mailer, brachte eine eigene Bibliothek von 2005 mit und war die einzige Stelle, an der das Plugin einen Parameter für ein Systemkommando zusammenbaute.

Beim Update wird auf WP-Mailer umgestellt, und Sie bekommen dazu eine Meldung im Backend. Der Absender bleibt derselbe.


SMTP

Die folgenden Felder erscheinen nur beim PHP-Mailer.

Feld
SMTP-Server verwenden Ohne Haken versendet der PHP-Mailer über mail() des Servers
SMTP-Host Der Server, etwa mail.ihr-hoster.test. Ein abweichender Port wird mit Doppelpunkt angehängt: mail.ihr-hoster.test:587
SMTP-Auth Anmeldung mit Benutzername und Kennwort. Fast immer nötig
SMTP-Username
SMTP-Passwort

Das Kennwortfeld bleibt leer

Steht ein Kennwort, sagt die Maske das — das Feld selbst bleibt leer. Tragen Sie nur dann etwas ein, wenn Sie das Kennwort ändern wollen. Zum Entfernen gibt es den Knopf daneben.

Bis 1.1.4 stand das Kennwort im Klartext im Quelltext dieser Seite — sichtbar für jeden, der sie speichert oder über die Schulter schaut. Seit 2.0 liegt es verschlüsselt in der Datenbank und steht in keinem Feld.

Nehmen Sie Port 587, nicht 465

Es gibt kein Feld für die Verschlüsselungsart. Das Plugin überlässt sie PHPMailer, und das handelt sie über STARTTLS aus — das ist der Weg von Port 587 (und von 25, den viele Hoster sperren).

Port 465 spricht von der ersten Sekunde an verschlüsselt und verlangt deshalb eine ausdrückliche Angabe, die es hier nicht gibt. Ein Zugang, der nur 465 anbietet, lässt sich mit dem PHP-Mailer nicht ansprechen. Nehmen Sie dann den WP-Mailer mit einem SMTP-Plugin — dort ist die Verschlüsselungsart einstellbar.